Die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Altmannshausen

Am 1. Mai 1880, so können wir dem Protokoll der Freiwilligen Feuerwehr Altmannshausen entnehmen, riefen 17 ortsansässige Männer eine Freiwillige Feuerwehr ins Leben. 1. Kommandant war Georg Rückel, als Vorstand wurde Anton Beringer gewählt.

Im Jahre 1890 bildete der Kauf einer Handdruckspritze die erste große Anschaffung der Wehr. Mit Hilfe von Eimern und Leitern versuchte man damals auch noch, die selten auftretenden Brände zu bekämpfen. Nähere Aufzeichnungen über die Anfangszeit liegen nicht vor. Die wenigen Überlieferungen geben kein genaues Bild über das Schaffen und die Übungen der damaligen Mitglieder der Wehr. Um 1900 wurde eine Löschleiter erworben und einige Feuerwehrkameraden erhielten die Ausbildung zum Steiger und Obersteiger.

Zur Jahrhundertwende verzeichnete die Freiwillige Feuerwehr 38 Mitglieder. In den Kriegsjahren 1914 - 1918 übernahm der stellvertretende Kommandant, der Schmiedemeister Johann Romeis, die Führung der Feuerwehr. Einberufen waren 30 Kameraden, sechs von ihnen kehrten nicht mehr in die Heimat zurück.

1929 erreichte die Feuerwehr mit 43 Mitgliedern ihren höchsten Stand. Zehn Jahre später erfolgte die Anschaffung der ersten Motorspritze. 1939 - 1945 war auch eine weibliche Feuerwehr tätig. Sie mußte einen Scheunenbrand im Ort bekämpfen, der durch einen Bombenabwurf ausgelöst worden war. 21 Kameraden mußten im 2. Weltkrieg ihr Leben lassen. Nach Kriegsende begann der Wiederaufbau. Die entstanden Lücken konnten nach und nach geschlossen werden. Am 19. März 1952 erhielten 26 Mitglieder durch den damaligen Landrat, Freiherrn von und zu Franckenstein, für langjährige Mitgliedschaft Ehrenurkunden.

Im Jahre 1961 wurde von der Gemeinde eine Motorspritze von Typ TS 8/8 gekauft. 1965 ergänzte ein von der Bereitschaftspolizei übernommener Hanomag die Ausrüstung. In Eigenarbeit und unter Mithilfe des Schmiedemeisters Hans Romeis fand die die Umrüstung zum Löschfahrzeug statt.

In den 80-igern wurde der Hanomag durch einen Ford Tranit ausgetauscht. Dieser wurde Ende der 90-iger durch ein Tragkraftspritzenfahrzeug, Typ Ford Transit mit Ziegler Aufbau, ersetzt und im Ortsteil Ziegenbach stationiert.
Im Jahre 2000 wurde die Tragkraftspritze gegen eine Neue vom Typ Rosenbauer Fox TS 8/8 ausgetauscht.

2005 wurde wurde das 125 jährige Gründungsjubiläum mit einem großem Fest gefeiert.

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